Standort
Spender
Das Projekt SASAS (Sustainability Agrifood Systems Approach for Sudan) war eine von USAID finanzierte Initiative in der sudanesischen Blue Nile Region und im White Nile State, die vom 1. Oktober 2023 bis zum 29. Dezember 2024 lief. SASAS war eine koordinierte Antwort auf die Herausforderungen des Agrarsektors im Sudan und zielte in erster Linie darauf ab, die Widerstandsfähigkeit der Gemeinschaften zu stärken und den Kreislauf aus schlechten landwirtschaftlichen Erträgen, Nahrungsmittel- und Einkommensunsicherheit und Abhängigkeit von ausländischer Hilfe zu durchbrechen.
SASAS erzielte erhebliche Fortschritte bei der Steigerung der landwirtschaftlichen Produktivität und des Marktzugangs für mehr als 25.000 Kleinbauern im Staat Weißer Nil und in der Region Blauer Nil. Durch (privatwirtschaftliche) Partnerschaften erleichterte das Projekt den subventionierten Verkauf von Sommer- und Wintersaatgut wie Wassermelonen, Okra und Gurkensamen. Die Sommerkulturen wurden unterstützt, indem eine Partnerorganisation Sorghum-, Sesam- und Erdnusssamen an 25.662 SHFs in 13 Zieldörfern lieferte. SASAS führte auch Aufklärungskampagnen für Saatgut durch und schulte die SHFs in den besten Anbaupraktiken und im Nachernte-Management.
Zu den wichtigsten Errungenschaften zählen die Integration solarbetriebener Bewässerungs- und Verarbeitungstechnologien sowie die Einrichtung eines solarbetriebenen Kühlhauses im Dorf Almakhada. Diese Bemühungen haben zu einer höheren Produktivität, geringeren Nachernteverlusten und einer nachhaltigen, ganzjährigen Landwirtschaft beigetragen. SASAS förderte auch die landwirtschaftliche Verarbeitung durch den Bau der Yerwa-Tomatenpastenfabrik, die die Wertschöpfungsketten für über 737 Genossenschaftsmitglieder verbesserte. Gemeinschaftliche Aktionspläne (Community Action Plans, CAPs) spielten eine entscheidende Rolle bei der Förderung von lokalem Engagement, Transparenz und gemeinsam erarbeiteten Lösungen. Durch die Anpassung an Herausforderungen wie hohe Analphabetenraten und logistische Hürden bewies das Projekt seine Widerstandsfähigkeit und sein Engagement für die Förderung nachhaltiger Lebensgrundlagen für SHFs.