EiE

Bildung in Notfällen

Global

Standort

16,380

Teilnehmer

Private Zuschüsse

Spender

Überblick über das Projekt

Das Projekt "Bildung in Notfällen" (Education in Emergencies - EiE) zielte darauf ab, die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen außerhalb der Schule, die von COVID-19 betroffen sind, in vier Ländern zu verbessern: Mali, Sudan, Syrien und Peru. Während der dreijährigen Laufzeit des Projekts wurden der Mangel an Bildungsprogrammen für OOSC, schlechte Lernergebnisse, fehlende Schulinfrastruktur, schwache Kinderschutzsysteme und fehlendes Lehr- und Lernmaterial für OOSC und Jugendliche angegangen. Im Folgenden werden einige der wichtigsten Projektergebnisse, Erfahrungen und Innovationen vorgestellt.

Verbesserung der Lese-, Schreib- und Rechenkenntnisse von Kindern und Frauen
Nachhilfeunterricht: Im Rahmen des Programms Bildung in Notfällen (EiE) besuchten 5 402 Lernende Förderkurse, Nachholkurse, Kindergärten oder Alphabetisierungsprogramme für Erwachsene. In Syrien nahmen 400 Mädchen am Förderunterricht teil und verbesserten sich um 100% in den Fächern Mathematik und Arabisch. In Peru nahmen 2 211 Lernende an Förder- und Sommerförderkursen teil. Durchschnittlich 93% der Lernenden steigerten ihre Noten und verbesserten ihre Lese-, Schreib- und Rechenfähigkeiten. In Mali erhielten 26 Schüler durch Nachholprogramme die Möglichkeit, einen Grundschulabschluss zu erlangen und sich wieder in die formale Schulbildung zu integrieren. Darüber hinaus besuchten 220 vertriebene Kinder Förderkurse und 73 Kinder Kindergartenkurse. Im Sudan nahmen insgesamt 2 472 Lernende an beschleunigten Lernprogrammen teil, von denen 1 691 die ALP-Prüfungen bestanden, was ihnen den Übergang in die formale Schulbildung ermöglichte.

Erwachsene Lernende: In Mali absolvierten 185 Frauen einen Alphabetisierungs- und Rechenkurs sowie einen Kurs zur Herstellung von Seife. Von 65 Frauen, die in den Bereichen Lesen, Schreiben und Rechnen geprüft wurden, erreichten 42 die Mindestanforderungen für die Vermittlung von Lebenskompetenzen in Lesen, Schreiben und Rechnen.

Verbesserte Schulinfrastruktur
106 Klassenzimmer und 35 Verwaltungsräume wurden renoviert, während 17 Klassenzimmer neu gebaut wurden, was mehr als 8 128 Schülern zugute kam. Außerdem wurden WASH-Einrichtungen bereitgestellt, indem die Schulen mit 63 geschlechtergetrennten Latrinenblöcken ausgestattet wurden, Wasserstellen in 7 Schulen eingerichtet und Hygiene- und Sanitärkits verteilt wurden.

Verbessert AZugang zu LVerdienst Materien
In allen vier Ländern wurden Lehr- und Lernmaterialien an 4.518 Lernende und 427 Lehrkräfte verteilt. Zu den Lernpaketen gehörten Notizbücher, Bleistifte, Stifte, Radiergummis, Lineale, Bleistiftspitzer, Rucksäcke und Federmäppchen.

Verbesserte Kinderschutzmechanismen
Insgesamt wurden 9.932 Mitglieder der Gemeinde und der Schulgemeinschaft in Themen wie Kinderrechte, positive Disziplin, Schutzmechanismen und -systeme usw. geschult. Mechanismen zum Schutz von Kindern, wie z. B. Überweisungssysteme, CBPNs, Beschwerdeboxen, wurden eingerichtet und funktionieren, was zur Identifizierung von 117 Fällen von Missbrauch oder Vernachlässigung führte, die den Diensten gemeldet und weiterverfolgt wurden. 1 509 Schüler nahmen an psychosozialen Unterstützungsdiensten (PSS) teil, die therapeutische Aktivitäten wie Spiele, Einzel- und Gruppensitzungen und Musiktherapie umfassten.

Ressourcen

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Zuletzt aktualisiert: Februar 5, 2026

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