EM25-62

Reaktion auf den Hurrikan Melissa in Jamaika

Jamaika

Standort

3,456

Teilnehmer

ADRA-Netzwerk

Spender

Überblick über das Projekt

Die Hurrikan Melissa Initial Emergency Response (EM 25-62) war eine schnelle humanitäre Intervention, die von ADRA Jamaika mit der Unterstützung eines globalen Emergency Response Teams (ERT) in Lacovia, Saint Elizabeth Parish, Jamaika, durchgeführt wurde, nachdem Hurrikan Melissa, ein Sturm der Kategorie 5, am 28. Oktober 2025 über das Land hinweggefegt war. Die Maßnahme wurde vom 1. bis 6. November 2025 im Rahmen des Nationalen Notfallmanagementplans (NEMP) von ADRA Jamaika durchgeführt, um den vom Hurrikan betroffenen Haushalten in unterversorgten Gemeinden sofortige Hilfe zur Ernährungssicherung zu leisten.

Das Projekt richtete sich an gefährdete Bevölkerungsgruppen im Bezirk Cuffie's Pen in Lacovia, wobei den vom Wirbelsturm betroffenen Haushalten Priorität eingeräumt wurde, insbesondere denjenigen mit Kindern und Zugang zu grundlegenden Kochgelegenheiten. Durch Sachleistungen wurden insgesamt 3.456 Menschen erreicht. Dazu gehörte die Verteilung von Lebensmittelpaketen an 977 Haushalte (3 306 Personen), die etwa 15 Tage lang nicht verderbliche Lebensmittel für eine vierköpfige Familie enthielten, und die Bereitstellung von warmen Mahlzeiten für weitere 150 Personen.

Um eine wirksame und nachvollziehbare Reaktion zu gewährleisten, führte ADRA Jamaika einen Identifizierungs- und Registrierungsprozess auf Haushaltsebene durch, bei dem die Kobo-Datenerfassungsplattform zum Einsatz kam, die eine genaue Überprüfung der Begünstigten und eine Datenerfassung in Echtzeit ermöglichte, obwohl der Strom- und Internetzugang begrenzt war. Die Verteilungsaktivitäten wurden in zwei lokalen Kirchen durchgeführt, die in Abstimmung mit den Gemeindeleitern ausgewählt wurden, um die Zugänglichkeit, Sicherheit und den Umgang mit Menschenmengen zu verbessern.

Die Aktion wurde von 60 geschulten Freiwilligen unterstützt, die über das Netzwerk “YES! With ADRA” für junge Freiwillige mobilisiert wurden. Die Freiwilligen wurden in den Bereichen Sicherheit vor Ort, Prävention von sexueller Ausbeutung und Missbrauch (PSEA) und Datenerfassungsprotokolle geschult. An allen Verteilungsstandorten wurden robuste Sicherheitsmaßnahmen ergriffen, einschließlich kontrollierter Ein- und Ausgänge und engagierter freiwilliger Sicherheitskräfte.

Insgesamt hat die erste Reaktion auf den Hurrikan Melissa durch eine effektive Koordinierung mit den lokalen Verantwortlichen und Behörden, die rechtzeitige Bereitstellung lebensrettender Nahrungsmittelhilfe und ein starkes Engagement von Freiwilligen zur unmittelbaren Stabilisierung des Nahrungsmittelbedarfs der vom Hurrikan betroffenen Haushalte in Lacovia beigetragen. Das Projekt zeichnete sich nicht nur durch die Zahl der erreichten Menschen aus, sondern auch durch die Schnelligkeit, mit der reagiert wurde. Das Projekt profitierte vom Engagement der Emergency Management Unit für vorausschauendes Handeln und wurde innerhalb von sieben Tagen nach dem Eintreffen des Hurrikans Melissa abgeschlossen. Dies ermöglichte es ADRA Jamaika und dem Emergency Response Team, zusätzliche Mittel vom ADRA-Netzwerk, der Botschaft der Vereinigten Staaten und UNICEF zu erhalten. Alle NEMP-Maßnahmen gelten als Anschubfinanzierung für künftige Maßnahmen, und dies war keine Ausnahme, da die ursprünglichen $50.000 NEMP-Mittel in über $100.000 zusätzliche Nothilfegelder umgewandelt wurden.

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Reaktion auf den Hurrikan Melissa in Jamaika: Eine Reflexion des ADRA-Notfallteams

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Zuletzt aktualisiert: Februar 5, 2026

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