ADRA hilft Flüchtlingen, die von der Libyen-Krise betroffen sind
SILVER SPRING, Maryland. Während sich die politische Krise in Libyen weiter zuspitzt, setzt sich die Adventist Development and Relief Agency (ADRA) weiterhin dafür ein, den von den anhaltenden Unruhen betroffenen Menschen humanitäre Hilfe zu leisten.
ADRA ist seit Anfang März vor Ort, verteilt Trinkwasser, überprüft und ermittelt den Bedarf an sanitären Einrichtungen und Nahrungsmitteln und leistet logistische Unterstützung, um eine angemessene medizinische Versorgung der Flüchtlinge sicherzustellen, insbesondere jener, die in das Lager Choucha im Nachbarland Tunesien geflohen sind.
Das Lager Choucha liegt 30 Meilen (50 km) von der Grenze zu Libyen entfernt. Mitte März befanden sich mehr als 17.000 Flüchtlinge im Lager, die alle zuvor als Arbeitsmigranten in Libyen gelebt hatten. Interinstitutionelle Untersuchungen ergaben, dass zahlreichen Flüchtlingen, die vor der Gewalt aus Libyen geflohen waren, medizinische Versorgung und/oder Nahrung verweigert wurde oder dass sie aufgrund der negativen Auswirkungen des Konflikts auf die libysche Wirtschaft ihre Arbeit verloren hatten.
Seit Beginn des Konflikts im Februar fliehen Libyer und in Libyen lebende Arbeitsmigranten in die Nachbarländer, um den heftigen Kämpfen zwischen Rebellen und libyschen Regierungstruppen zu entkommen. Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) haben über 400.000 Menschen Libyen verlassen und sind in die Nachbarländer geflohen.
Im Zuge der Ausweitung der Hilfsmaßnahmen von ADRA werden weitere Informationen bereitgestellt.