Ein Erdbeben der Stärke 7,9 hat weite Teile Nepals verwüstet und Tausende Tote, Verletzte und Vermisste gefordert.
Die Such- und Rettungsteams haben abgelegene und ländliche Regionen noch nicht erreicht, und da das Land noch immer von starken Nachbeben erschüttert wird, ist mit weiteren Zerstörungen zu rechnen, so dass die Zahl der Todesopfer wahrscheinlich noch steigen wird.
Der Bedarf in Nepal ist groß und äußerst dringend:
- Das ADRA-Büro in Nepal und seine Mitarbeiter blieben unverletzt, sodass sie sofort mit den Hilfsmaßnahmen beginnen konnten.
- Die Zahl der Todesopfer liegt bei über 4.000 und steigt rapide an.
- Es wird berichtet, dass mehr als 7.000 Menschen verletzt wurden, und die Krankenhäuser haben Mühe, den Bedarf zu decken.
- 35 der 75 Distrikte Nepals sind betroffen, und auch aus den Nachbarländern werden Schäden und Opfer gemeldet.
- Berichten zufolge sind in den umliegenden ländlichen Gebieten bis zu 701 Häuser und Dörfer beschädigt oder zerstört.
- Tausende schlafen bei eisigen Temperaturen im Freien, entweder weil ihre Häuser zerstört wurden oder weil sie Angst vor herabfallenden Trümmern bei den anhaltenden Nachbeben haben.
ADRA Nepal leistet bereits Hilfe in Form von Plastikplanen für Notunterkünfte, und Hilfsgüter aus dem ADRA-Netzwerk sind bereits unterwegs. Zehn weitere Mitglieder des ADRA-Katastropheneinsatzteams aus verschiedenen Ländern sind auf dem Weg nach Nepal, um das lokale Büro bei der Koordination und den weiteren Hilfsmaßnahmen zu unterstützen.
Die derzeitigen Hilfsmaßnahmen konzentrieren sich auf die Bereitstellung von Unterkünften, wobei bereits weitere Unterstützung in Form von Lebensmitteln, Wasser und medizinischer Versorgung geplant ist, um die Ausbreitung von Krankheiten nach der Katastrophe zu verhindern.