Aktuelles zur Japan-Reaktion: ADRA beginnt mit der Hilfe für Evakuierte

SILVER SPRING, Md. - Das Adventistische Entwicklungs- und Hilfswerk (ADRA) setzt seine Hilfsmaßnahmen nach dem Erdbeben der Stärke 9,0 und dem daraus resultierenden Tsunami, der Japan am 11. März 2011 heimsuchte, fort.

Im Rahmen der laufenden Koordinierungsbemühungen mit den örtlichen Regierungsbehörden wurde ADRA mit der Unterstützung eines Evakuierungszentrums im Bezirk Wakabayashi in der Stadt Sendai in der Präfektur Miyagi beauftragt. In diesem Zentrum sind derzeit etwa 1.300 Vertriebene untergebracht, von denen 350 rund um die Uhr betreut werden. ADRA schickte sofort einen Zwei-Tonnen-LKW mit Lebensmitteln und anderen Hilfsgütern, Treibstoff und Kochgas, der am Donnerstag in den frühen Morgenstunden im Evakuierungszentrum in Sendai eintraf.

Während des Tages kehren viele der Evakuierten in ihre ehemaligen Häuser zurück, um mit den langwierigen Aufräum- und Wiederaufbaumaßnahmen zu beginnen.

“Mein Haus ist unter 1,6 Metern Schutt überflutet. Ich weiß nicht, wo ich mit den Aufräumarbeiten beginnen soll, aber ich habe nach und nach angefangen”, sagte eine Frau im Zentrum.

Fast eine Woche ist vergangen, seit das Beben und der darauf folgende Tsunami die nördliche Präfektur Miyagi verwüstet haben. Die Nationale Polizei schätzt, dass mehr als 5.000 Menschen tot sind und fast 10.000 noch vermisst werden. Das kalte Wetter, der Mangel an Lebensmitteln und Trinkwasser und die ständige Angst vor nuklearem Niederschlag und Strahlungsgefahr belasten die Überlebenden und machen das tägliche Überleben zu einer großen Herausforderung.

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Über ADRA

The Adventist Development and Relief Agency is the international humanitarian arm of the Seventh-day Adventist Church serving in 120 countries. Its work empowers communities and changes lives around the globe by providing sustainable community development and disaster relief. ADRA’s purpose is to serve humanity so all may live as God intended.