Japan Erdbeben Update

Japan: ADRA reagiert weiter auf Hilfsaufrufe

SILVER SPRING, Md. - Die Adventistische Entwicklungs- und Hilfsorganisation (ADRA) leistet weiterhin humanitäre Hilfe für die Opfer des Erdbebens der Stärke 9,0, das am 11. März die nordöstliche Küste Japans erschütterte.

Derzeit hat ADRA Japan mehr als 750 Mahlzeiten über einen Zeitraum von einer Woche an Mitarbeiter und registrierte Freiwillige des Sozialamts der Stadt Yamamoto verteilt und wird sich auch bei künftigen Hilfsaufrufen mit dem Sozialamt abstimmen. Die Organisation setzt auch die Verteilung von Lebensmitteln und anderen Hilfsgütern an verschiedene Altersheime in der Präfektur Miyagi fort. Darüber hinaus beschafft ADRA Japan Haushaltsmaterialien und Möbel, die an mehr als 140 Notunterkünfte in der Stadt Yamamoto geliefert und dort installiert werden.

Im Rahmen des laufenden Einsatzes wird ADRA Japan einer Bitte des Gouverneurs von Fukushima nachkommen und Haushaltsmaterial und Möbel für bis zu 17.500 Haushalte bereitstellen. Die Agentur wird auch für die Beschaffung und Lieferung von Haushaltsmaterialien und Möbeln für 3.300 Notunterkünfte in den Städten Watari und Higashi-Matsushima verantwortlich sein.

Angesichts der Folgen der beschädigten Atomreaktoren bleibt vielen Oberschülern keine andere Wahl, als weiter entfernte Schulen in Nachbarstädten aufzusuchen, da ihre Schulen vorübergehend geschlossen wurden. In Zusammenarbeit mit dem Bildungskomitee von Fukushima wird ADRA 400 Fahrräder für Oberschüler zur Verfügung stellen, um ihnen den längeren Schulweg zu erleichtern.

Updates werden veröffentlicht, sobald die Maßnahmen fortgesetzt werden.