ADRAs Nothilfe für den Hurrikan Irma hat in der Karibik und anderen betroffenen Regionen begonnen.
Hurrikan Irma hat massive Zerstörungen hinterlassen, und ADRA reagiert aktiv darauf. Die Hilfe wird von Tag zu Tag umfangreicher, da die Mitarbeiter der Nothilfe Zugang zu den Gebieten erhalten, die von dem Sturm der Kategorie 5 betroffen sind, und immer mehr Zerstörungen aufgedeckt werden. Die Dringlichkeit wird auch durch die Tatsache erhöht, dass Hurrikan Maria bald erwartet wird und einige der gleichen Regionen erneut treffen könnte.
BARBUDA & ANTIGUA
Barbuda geriet in die Schlagzeilen, nachdem Hurrikan Irma 90% der Infrastruktur der Insel verwüstet hatte, und nun wird die Insel angesichts des herannahenden Hurrikans Maria für alle Bürger zwangsevakuiert. Die örtliche Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten verwaltet eine der Notunterkünfte, die Sicherheit bieten, und weitere Maßnahmen werden möglich sein, sobald es sicher ist.
HAITI
Haiti wurde von der vollen Wucht des Sturms verschont, aber die nördlichen Teile des Landes wurden dennoch schwer getroffen, so dass fast 10.000 Menschen in Notunterkünften untergebracht werden mussten und viele Gebiete von den Fluten überschwemmt wurden. Cholera und andere durch Wasser übertragene Krankheiten sind ein großes Problem, das ADRA Haiti mit Hygienesets und Wasseraufbereitung sowie mit Nahrungsmitteln und anderen Hilfsgütern bekämpfen wird.
DOMINIKANISCHE REPUBLIK
ADRA verteilt Lebensmittelgutscheine an 1800 Menschen, die vom Hurrikan Irma in der Dominikanischen Republik besonders hart getroffen wurden. Diese Gutscheine sind Plastikkarten, die mit einem bestimmten Geldbetrag aufgeladen sind und in lokalen Geschäften und Märkten eingelöst werden können. Die Märkte werden bei Katastrophen besonders stark in Mitleidenschaft gezogen, so dass Gutscheine wie diese sowohl Familien ernähren als auch zum Wiederaufbau der lokalen Wirtschaft beitragen.
PUERTO RICO
Die Schäden in Puerto Rico nach dem Hurrikan Irma sind nicht zentralisiert, und viele Gebiete sind immer noch vom Verkehr abgeschnitten. ADRA hat bereits Lebensmittel gesammelt und an Hunderte von Familien verteilt und plant derzeit weitere Bedarfsermittlungen in den verwüsteten Gebieten, sobald dies sicher möglich ist.
ST. MARTIN, ANGUILLA, & TORTOLA
Auf den Inseln St. Martin/Maarten und Anguilla in der Karibik sowie auf Tortola auf den Britischen Jungferninseln werden dringend Lebensmittel und Wasser benötigt. ADRA beschafft derzeit wichtige Ressourcen, um sie bis Ende der Woche an diese Orte zu verteilen, die vom Hurrikan Irma schwer getroffen wurden.
TÜRKEN UND CAICOS
Auf den Turks- und Caicosinseln wurden massive Schäden angerichtet, und der Zugang zu den am stärksten betroffenen Inseln - South Caicos, Grand Turks und Providenciales - ist weiterhin eingeschränkt. ADRA bereitet lebenswichtige Ressourcen, einschließlich Schutzplanen, vor, um sie so schnell wie möglich zu transportieren.
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