Die Verteilung von Nahrungsmitteln durch ADRA Südsudan wird fortgesetzt. Bis Anfang August haben schätzungsweise 631 Haushalte Nahrungsmittelpakete erhalten.
Jedes Futterpaket enthält eine komplette Ration von 25 kg Reis, 5 kg Bohnen, 3 Liter Öl und 250 mg Salz.
Hunger ist ein großes Problem, da die Lebensmittelpreise im Land weiter steigen. Erstaunlicherweise hat der Südsudan derzeit die höchsten Lebenshaltungskosten der Welt, und die meisten Bürger haben nur eine geringe Kaufkraft. Die Lebensmittelinflation liegt nach Angaben des Statistischen Amtes bei 374 %.
Auch die Cholera gibt in der Region zunehmend Anlass zur Sorge: Im Bezirk Juba wurden 133 Fälle und 3 Todesfälle gemeldet. ADRA arbeitet mit mehreren Gesundheitsorganisationen zusammen, um zusätzlich zu den routinemäßigen medizinischen Grundversorgungsdiensten auf den Ausbruch der Krankheit zu reagieren.
Auf dem Gelände der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Juba befinden sich derzeit keine Binnenflüchtlinge.