3.000 Menschen, die im Adventistenkomplex untergebracht sind und von ADRA versorgt werden

ADRA leistet Nothilfe für 3.000 Menschen, die auf dem Gelände der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Juba, Südsudan, Schutz suchen.

Die Zahl der Binnenvertriebenen, die auf dem Gelände Zuflucht suchen, hat sich von ursprünglich 1.500 Personen verdoppelt und steigt nachts auf rund 5.000 an.

Eine bereits bestehende Klinik auf dem Gelände bietet den Geflüchteten medizinische Versorgung, und ADRA hat die vor Ort gelagerten Hilfsgüter verteilt.

ADRA arbeitet derzeit an der Beschaffung zusätzlicher Hilfsgüter. Die Versorgung mit Nahrungsmitteln, sauberem Wasser, Hygieneartikeln und Unterkünften ist ein dringender Bedarf, der auch dann bestehen bleibt, wenn die Binnenvertriebenen woanders hinziehen. ADRA-Partner konnten medizinische Hilfsgüter auf das Gelände liefern, um die Klinik zu unterstützen.

Die Binnenvertriebenen suchen in allen Ecken des Geländes Schutz, auch in der Kirche und in den Klassenzimmern. ADRA und andere Mitarbeiter haben ihre Büros aufgegeben und arbeiten nun in einer Küche, um mehr Platz für die Menschen zu schaffen.

Nach fünf Tagen heftiger Gewalt in Juba herrscht seit Montagabend ein Waffenstillstand, der bisher erfolgreich war. Auch wenn der Waffenstillstand anhält, ist der Bedarf an humanitärer Hilfe für die Region und die von den Zusammenstößen Betroffenen sowie für die langfristige Unsicherheit im Land groß.