Der Übergang zu einem neuen Leben

Uganda: ADRA reagiert, um das Leben der kongolesischen Flüchtlinge zu verbessern

SILVER SPRING, Md. - Nach den hitzigen Präsidentschaftswahlen im November 2011 in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) halten die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und bewaffneten Milizen an, was Tausende Kongolesen zur Flucht in das Nachbarland Uganda veranlasst hat. Das Adventistische Entwicklungs- und Hilfswerk (ADRA) unterstützt Hunderte von Flüchtlingsfamilien, die sich nun auf ein neues Leben in einem fremden Land einstellen müssen.

Über das örtliche ADRA-Büro in Uganda wird die Agentur eine Maßnahme durchführen, die sich an 300 Flüchtlingsfamilien richtet, die im westlichen Kisoro-Distrikt Ugandas im Nyakabande-Flüchtlingszentrum leben. Vorrangig werden Minderjährige, unbegleitete Kinder und stillende/erwartende Mütter unterstützt, die in Notsituationen Gefahr laufen, ausgegrenzt zu werden. Im Rahmen der Maßnahme werden lebensnotwendige Hilfsgüter wie Decken, Wasserbehälter, Koch- und Essgeschirr sowie Moskitonetze zum Schutz vor Malaria verteilt.

Das Büro des Premierministers von Uganda hat ADRA um Hilfe gebeten, um die Lebensbedingungen der kongolesischen Flüchtlinge im Land zu verbessern. Im Rahmen der Hilfe arbeitet ADRA mit dem Hohen Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen, dem Roten Kreuz Ugandas und den Mitarbeitern des Nyakabande-Flüchtlingslagers zusammen, um eine Prioritätenliste der Haushalte für die Verteilung zu erstellen und sicherzustellen, dass die entsprechenden Haushalte die NFI-Kits erhalten.

ADRA ist seit 1986 in Uganda präsent und hat im ganzen Land eine Reihe von Hilfs- und Nothilfemaßnahmen eingeleitet und durchgeführt.