Peru: Extreme Wetterbedingungen bedrohen gefährdete Gemeinden – ADRA hilft
SILVER SPRING, Md. – Die Adventist Development and Relief Agency (ADRA) unterstützt Familien im Südosten Perus, die im ersten Quartal dieses Jahres unter extremen Wetterbedingungen zu leiden hatten. Die Region wurde schwer von starken Regenfällen, Gewittern und heftigen Winden getroffen, was zu über die Ufer tretenden Flüssen und Erdrutschen führte. Auf diese Regenzeit folgten Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, was für gefährdete Bewohner, darunter Kinder und ältere Menschen, die Gefahr von Erfrierungen mit sich brachte.
ADRA verteilt Decken an schätzungsweise 700 Familien, die im Bezirk Velille von der Kältewelle betroffen sind. Die Decken sollen als Schutz vor der Kälte dienen, wobei Kinder, ältere Menschen und Familien, die in höher gelegenen Gebieten leben, Vorrang erhalten. Insgesamt wird ADRA etwa 1.400 Decken an die Begünstigten verteilen, was zwei Decken pro Familie entspricht. Die 12-tägige Hilfsaktion von ADRA ergänzt die Hilfe, die von lokalen Regierungsinstitutionen verteilt wird, die ebenfalls auf die aktuelle Situation reagieren.
Der Bezirk Velille liegt in der Provinz Chumbivilcas in Peru und gilt als eine der ärmsten Regionen des Landes. In Velille leben etwa 8.000 Menschen, wobei etwa ein Viertel der Bevölkerung jünger als fünf Jahre ist.
Diese Hilfsmaßnahme wurde teilweise von ADRA International und der südamerikanischen Division von ADRA mit einem Betrag von $20.000 finanziert.