Rumänien: ADRA gibt Menschen mit Behinderungen neue Hoffnung
SILVER SPRING, Md. - In Rumänien hat die Adventistische Entwicklungs- und Hilfsorganisation (ADRA) gibt Menschen, die oft von anderen vernachlässigt und ausgegrenzt werden, ein neues Gefühl der Hoffnung und Würde. Durch ein Projekt, das sich auf die Unterstützung von Menschen mit Behinderungen konzentriert, hat ADRA das Selbstwertgefühl gestärkt und diesen Menschen geholfen, arbeitsbezogene Fähigkeiten zu entwickeln. Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen haben nun ein sicheres Umfeld, in dem sie die Herausforderungen, denen sie sich in einer Gesellschaft gegenübersehen, die sie oft wegen ihrer Andersartigkeit ausgrenzt, zum Ausdruck bringen können.
In Rumänien leben schätzungsweise 630.000 Menschen mit Behinderungen; diese Zahl ist eine vorsichtige Schätzung, da sie lediglich die Zahl der ausgestellten Behindertenausweise widerspiegelt. Die Integration in die Gesellschaft ist nach wie vor eine Herausforderung, da sie oft ungerecht behandelt und mit Vorurteilen konfrontiert werden, während sich kaum jemand für sie einsetzt.
Als Reaktion auf diese Herausforderung hat ADRA Rumänien Kurse für Menschen mit Behinderungen abgehalten, in denen sie verschiedene Fertigkeiten in den Bereichen Kochen, Fremdsprachenunterricht, Computer- und Internetkenntnisse sowie grundlegende Bürofertigkeiten erlernen.
Durch diese Schulungen vermittelt ADRA Rumänien den Projektteilnehmern Kenntnisse und Fähigkeiten, die ihnen helfen, einen Arbeitsplatz zu finden und zu sichern - eine sehr wertvolle Ressource, da die überwältigende Mehrheit dieser Menschen arbeitslos und auf die Unterstützung ihrer Familien angewiesen ist. Neben der Schulung von Fertigkeiten finden Freizeittreffen statt, bei denen sich die Teilnehmer mit anderen austauschen können, die mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben. Während dieser Zeit können sich die Teilnehmer des Projekts durch Musik, Poesie, Malerei und Kunsthandwerk kreativ ausdrücken und offen über ihre Erfahrungen sprechen. Die sichere Umgebung der Treffen wird als Zufluchtsort angesehen, an dem niemand für seine Äußerungen lächerlich gemacht wird, und hat sich als hilfreich erwiesen, um die Einstellung und die allgemeine Lebensanschauung zu verbessern.
Einer der Begünstigten des Projekts, Vasile Ionita, sitzt seit seinem 20. Lebensjahr im Rollstuhl. Heute, im Alter von 52 Jahren, kümmert sich Ionita um seine jüngere Schwester, die an Epilepsie leidet, und um seine ältere Mutter, die an einem Herzleiden leidet. Seit er an dem Projekt von ADRA Rumänien teilgenommen hat, wird Ionita in der familiären Umgebung von ADRA akzeptiert und fühlt sich sicher an einem Ort, an dem er sich selbst sein kann, ohne Angst vor Ablehnung.
Mit Ihrer Unterstützung tragen Sie dazu bei, dass Projekte wie dieses den Menschen in aller Welt Hoffnung und Erfolg bringen. Wir danken Ihnen für Ihre Gebete und Ihre Beiträge.