Kenia: Pennas Kampf um den Lebensunterhalt ihrer Familie

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Von ADRA International
Published August 6, 2018

Penna sitzt auf einem umgestürzten Baum und hält ihren Kopf in den Händen. Tränen kullern über ihr Gesicht, als sie ihre Geschichte erzählt: 

“Meine Kinder weinen, wenn sie hungrig sind. Und sie sind immer hungrig, weil ich so wenig habe, um sie zu ernähren. Diese Dürre hat uns das Leben geraubt.”  

Penna, eine Mutter von fünf Kindern in einem abgelegenen Gebiet Kenias, sagt: “Mein Mann und ich sind Bauern. Aber unsere Felder haben seit Juli 2016 keine Nahrungsmittel mehr hervorgebracht. Wir haben nur noch ein wenig Mais und ein paar Bohnen zu essen. Es bricht mir das Herz, dass wir unsere Kinder nicht ernähren können. Ich bin ihre Mutter. Das ist meine Hauptaufgabe. 

“Alle meine Kinder sind gefährdet, aber um mein Baby Grace mache ich mir die meisten Sorgen. Sie ist erst 9 Monate alt und leidet am meisten von allen meinen Kindern. Ich stille sie, aber ich produziere nicht genug Milch. Sie ist ständig hungrig. 

“Ich weiß nicht, ob die kleine Grace die Dürre überleben wird”, sagt Penna. 

Penna ist eine tapfere Frau, aber als sie ihre Geschichte erzählte, wurde deutlich, welch schwere Last sie trägt.  

“Vor der Dürre hatte meine Familie genug”, sagt Penna.  

Damals, als die Dinge noch gut liefen, aß Pennas Familie drei herzhafte Mahlzeiten am Tag. Sie konzentrierten sich auf die Ausbildung ihrer Kinder und auf den bestmöglichen Ertrag ihrer Ernte.  

Jetzt ist für Pennas Familie alles anders. 

Sie essen nur eine kleine Mahlzeit am Tag, in der Regel etwa eine Tasse Maisbrei. In jedem wachen Moment und jeder schlaflosen Nacht denken sie darüber nach, wie sie ihre Kinder ernähren können. Jeden Tag fragt sich Penna, was sie tun kann, damit sie überleben. 

“Ich mache mir solche Sorgen um meine Kinder”, sagt Penna. “Ich kann nicht aufhören, darüber nachzudenken, was ich tun kann, um Essen für sie zu bekommen. Ich kann nicht aufhören, darüber nachzudenken, wie ich es machen soll.”  

Stellen Sie sich vor, wie Sie sich fühlen würden, wenn Sie in Pennas Schuhen stecken würden. Auch wenn Sie kein Elternteil sind, können Sie die Angst nachempfinden, nicht genug Geld zu haben, um für Ihre Kinder zu sorgen. 

“Meine Kinder weinen, wenn es kein Essen gibt. Die Dürre hat uns das Leben genommen. Es gibt nichts Schlimmeres, als hungrig zu sein und seine Kinder nicht ernähren zu können”.”  

*Herausgegeben von der Adventist Development and Relief Agency (ADRA), dem humanitären Hilfswerk der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Erfahren Sie mehr über ADRA.

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