Gambia: ADRAs Mikrofinanzierung schult Familien für eine nachhaltige Lebensweise

Ekua war kaum in der Lage, für ihre Angehörigen zu sorgen. Da sie mit ihrem arbeitslosen Ehemann in Gambia lebte, war sie die einzige Ernährerin. Sie verkaufte getrockneten Fisch auf dem Markt und erzielte damit nur einen geringen Gewinn, so dass das wenige Essen, das sie sich leisten konnte, nicht annähernd ausreichte, um ihre Familie zu ernähren.

Ohne genügend Nahrung litten ihre Kinder, und ihr Gesundheitszustand verschlechterte sich weiter. Ekua war gezwungen, sich Geld von ihren Nachbarn zu leihen, um nicht zu verhungern. Da die grundlegendsten Bedürfnisse nicht befriedigt werden konnten, wurde Bildung zu einem Luxus, und ihre Kinder wurden von der Schule genommen.

Im Juni hat sich alles geändert.

Ekua hörte zufällig, wie einige Frauen auf dem Markt über das Mikrofinanzierungsprojekt von ADRA sprachen, und beschloss, sich zu informieren. Als sie von der Schulung in Unternehmensführung und persönlichen Finanzen erfuhr, die mit jedem Mikrokredit einhergeht, bewarb sie sich sofort und wurde bald in das Programm aufgenommen.

Heute betreibt Ekua ein erfolgreiches Geschäft mit Trockenfisch. Mit dem Geld aus ihrem Kredit sicherte sie sich mehrere Großbestellungen von lokalen Fischern und baute einen Lehmofen zum effizienteren Räuchern und Trocknen. Dank dieses florierenden Trockenfischunternehmens hat ihre Familie täglich drei nahrhafte Mahlzeiten zu essen und ihre Kinder gehen wieder zur Schule.

“Ich bin wirklich stolz auf das Mikrofinanzierungsprojekt von ADRA”, sagt Ekua. “Ich bete, dass ADRA auch weiterhin anderen bedürftigen Frauen wie mir helfen wird.”