ADRA trauert um einen im Südsudan getöteten Mitarbeiter

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Von ADRA International
Veröffentlicht am 28. April 2018

Silver Spring, Maryland—Die Adventist Development and Relief Agency (ADRA) trauert um einen ihrer Mitarbeiter, der am Dienstag, dem 24. April, im Bezirk Tali im Südsudan ums Leben gekommen ist. Herr Agoyo Robert war für das „Health Pooled Fund“ (HPF)-Projekt von ADRA Südsudan tätig, eine Initiative, die darauf abzielt, Tausenden von Menschen im Land Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen zu verschaffen.

Herr Agoyo Robert, der zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht im Dienst war, wurde von unbekannten Bewaffneten getötet, die Schüsse auf das Fahrzeug abfeuerten, in dem er unterwegs war. Agoyo war auf dem Rückweg aus der Hauptstadt Juba, wo er seine Frau besucht hatte, die wegen Komplikationen bei der Geburt im Krankenhaus lag. Weitere Mitreisende wurden durch Schüsse verletzt.

“Unsere ADRA-Familie auf der ganzen Welt ist zutiefst betrübt über die sinnlose Ermordung unseres Kollegen. Angesichts dieser schrecklichen Tragödie schließen wir seine Familie, insbesondere seine Frau, in unsere Gebete ein und sprechen ihr unser tief empfundenes Beileid aus”, sagte Jonathan Duffy, Präsident von ADRA International. “Jeden Tag setzte sich unser Kollege unermüdlich und in bescheidener Hingabe dafür ein, das Leben so vieler anderer Menschen zu verbessern. Wir werden sein Engagement und seinen Einsatz für die Menschen im Südsudan niemals vergessen.”

ADRA verurteilt diesen Angriff auf das Schärfste. Alle bei ADRA sind schockiert und entsetzt über die Gewalt dieses Angriffs auf die Mitarbeiter der Organisation und die Verletzten. ADRA ergreift alle möglichen Vorsichtsmaßnahmen, um die Sicherheit der Mitarbeiter vor Ort zu gewährleisten.

“Diese Tragödie unterstreicht den enormen Mut und das große Engagement unserer Mitarbeiter, die an einigen der schwierigsten Orte der Welt mit ständigen Herausforderungen konfrontiert sind und sich selbstlos dafür einsetzen, so vielen Familien Hoffnung und bessere Chancen zu geben”, fügte Herr Duffy hinzu.

Bei einem weiteren Vorfall in dieser Woche wurden laut Angaben der Vereinten Nationen am 26. April zehn im Südsudan unterwegs befindliche Hilfskräfte von einer bewaffneten Gruppe entführt. Seit 2013 wurden im Südsudan mindestens 98 Hilfskräfte getötet, die meisten davon waren Südsudanesen.

Für medizinisches Personal im Krieg im Südsudan ist die Arbeit äußerst anspruchsvoll und gefährlich. Aufgrund des anhaltenden Konflikts sind Organisationen wie ADRA oft die einzigen, die in vielen Regionen des Landes die medizinische Versorgung – sogar die medizinische Grundversorgung – sicherstellen. Aufgrund eines jüngsten Anstiegs der Gewalt in dem Gebiet, in dem das „Health Pooled Fund“-Projekt umgesetzt wird, musste ADRA die medizinischen Leistungen bis auf Weiteres aussetzen.

Das von ADRA-UK finanzierte Projekt „Health Pooled Fund“ erweitert das Gesundheitsangebot für 209.902 Einwohner des Landkreises Terekeka. Mit diesem Projekt stärkt ADRA zudem den Betrieb von 40 Gesundheitszentren im Landkreis und verbessert so den Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen, insbesondere für Frauen, Kinder und schutzbedürftige Personen.

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Ansprechpartner:

Hearly Mayr

Hearly.Mayr@ADRA.org

301-680-6340

Kimi-Roux James

Kimi-Roux.James@ADRA.org

301-680-5144

*Herausgegeben von der Adventist Development and Relief Agency (ADRA), dem humanitären Hilfswerk der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Erfahren Sie mehr über ADRA.

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