Rohingya-Krise

Im Jahr 2017 beherrschte die Rohingya-Krise die Nachrichten, da rund 700 000 Flüchtlinge vor dem Völkermord in Myanmar flohen. Die Rohingya sind jedoch schon seit Jahrzehnten auf der Flucht vor Verfolgung und haben sich in Bangladesch als vorübergehenden Zufluchtsort niedergelassen. Ihr Leben ist zu einem dauerhaften Provisorium geworden. Heute nennen mehrere Generationen von Rohingya Bangladesch ihr Zuhause, auch wenn Bangladesch sie nicht anerkennt. Sie bleiben staatenlos und gehören für immer nirgendwo hin. Dennoch schaffen sie sich ein Leben, eine dauerhafte Unterkunft in den Lagern, eine Familie, ein Vermächtnis. Sie finden Freude, auch wenn sie Kummer ertragen müssen. Das Leben geht weiter, und es gibt Gründe zum Lächeln.

Teilen Sie