{"id":282,"date":"2014-12-16T17:00:02","date_gmt":"2014-12-16T17:00:02","guid":{"rendered":"http:\/\/sparkexperience.com\/projects\/adra\/?post_type=stories&#038;p=282"},"modified":"2026-04-09T20:39:12","modified_gmt":"2026-04-09T20:39:12","slug":"cambodia-makais-journey-food-training","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/adra.org\/de\/cambodia-makais-journey-food-training","title":{"rendered":"Kambodscha: Makai's Reise der Nahrungsmittelhilfe und Gartenausbildung"},"content":{"rendered":"<p>Die Geschichte von Makai ist in der Region Mandera in Kenia nicht ungew\u00f6hnlich. Sie hat Zeiten des \u00dcberflusses erlebt und gesehen, wie ihre Familie wuchs und gedieh, doch vor ein paar Jahren hat sich ihre Welt f\u00fcr immer ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p>\u201cBevor mein Mann starb, waren wir einer der f\u00fchrenden Viehh\u00e4ndler in Takaba, mit einer \u00fcberw\u00e4ltigenden Anzahl von Kamelen, Ziegen und Rindern. Nach seinem Tod litt ich bereits, und dann blieb der Regen drei Jahre hintereinander aus.\u201d<\/p>\n<blockquote>\n<p>ADRA hat 500 Haushalte in der abgelegenen Region Mandera in Kenia mit einer Kombination aus Nahrungsmittelhilfe, landwirtschaftlicher Ausbildung, mehrst\u00f6ckigen G\u00e4rten und Unterst\u00fctzung f\u00fcr eine nachhaltige Nahrungsmittelproduktion versorgt.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>\u201cDie meisten Erdpfannen trockneten aus und 75% meines Viehs erlag der schockierenden D\u00fcrre. Die verbliebenen Tiere waren abgemagert und ich musste sie zum Wegwerfpreis verkaufen, um meine acht Kinder zu ern\u00e4hren.\u201d<\/p>\n<p>Man kann den Schmerz in ihren Augen sehen, wenn sie nicht nur den Verlust ihres Mannes, sondern auch den darauf folgenden Verlust ihrer Existenzgrundlage und die damit verbundenen Schwierigkeiten f\u00fcr ihre Familie schildert.<\/p>\n<p>\u201cFr\u00fcher war die Viehzucht die einzige Einnahmequelle f\u00fcr unseren Haushalt. Eine Mahlzeit auszulassen war daher nicht zu vermeiden, denn acht Kinder waren zu viel f\u00fcr eine gef\u00e4hrdete Witwe\u201d, sagt Makai.<\/p>\n<p>Ihr Gesicht ver\u00e4ndert sich und ihre Augen blicken auf, als sie beginnt, ihre Reise mit ADRA Kenia zu erz\u00e4hlen. \u201cGott hat uns ADRA Kenia geschickt und ich wurde als einer der 40 beg\u00fcnstigten Haushalte ausgew\u00e4hlt.\u201d<\/p>\n<p>ADRA versorgte Makais Familie mit Lebensmitteln, aber vor allem pflanzte sie gemeinsam mit ihr einen Garten mit verschiedenen Gem\u00fcsesorten an. Dank dieser nachhaltigen Quelle von Produkten haben sie und ihre acht Kinder eine konstante Nahrungsquelle.<\/p>\n<p>Makai zeigt uns stolz ihren bl\u00fchenden Garten mit Gr\u00fcnkohl, Tomaten und Spinat, in dem es vor dem Hintergrund der roten Erde nur so gr\u00fcnt.<\/p>\n<p>Wenn die Familie zus\u00e4tzliche Produkte hat, kann sie diese auch verkaufen, um ein Einkommen zu erzielen. \u201cIch verkaufe drei Bl\u00e4tter Gr\u00fcnkohl zu 20 Ksh. ($0,22 USD) und habe in den letzten drei Wochen mehr als 800 Ksh. ($8,88 USD) verdient.\u201d<\/p>\n<p>\u201cADRA Kenia hat uns auch mit ausreichend Saatgut unterst\u00fctzt und ich plane nun, Baumschulen f\u00fcr die zweite Ernte von Gr\u00fcnkohl, Spinat und Tomaten anzulegen.\u201d<\/p>\n<p>Als Witwe und Mutter hatte Makai eine ungewisse Zukunft vor sich. Doch dank ihrer harten Arbeit und der Partnerschaft mit ADRA Kenia k\u00f6nnen Makai und ihre Kinder in eine hoffnungsvolle Zukunft blicken.<\/p>\n\n\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Geschichte von Makai ist in der Region Mandera in Kenia nicht ungew\u00f6hnlich. 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