{"id":1160,"date":"2012-04-24T18:41:28","date_gmt":"2012-04-24T18:41:28","guid":{"rendered":"http:\/\/sparkexperience.com\/projects\/adra\/?p=1160"},"modified":"2026-04-22T20:09:50","modified_gmt":"2026-04-22T20:09:50","slug":"giving-hope-in-ethiopia","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/adra.org\/de\/giving-hope-in-ethiopia","title":{"rendered":"Hoffnung schenken in \u00c4thiopien"},"content":{"rendered":"<h2>\u00c4thiopien: ADRA bringt Hoffnung in ein hoffnungsloses Dorf<\/h2>\n<p>Artikel-Nachdruck \u2013 Hannah Ndungu arbeitet als Koordinatorin f\u00fcr Katastrophenhilfe im Regionalb\u00fcro von ADRA Afrika. In diesem Artikel berichtet Ndungu von einer Erfahrung, wie die Arbeit von ADRA einem \u00e4thiopischen Dorf neue Hoffnung gegeben hat.<\/p>\n<p>SILVER SPRING, Md. \u2013 In der Woreda Kelafo in der Region Somali in \u00c4thiopien liegt ein kleines Dorf namens Hargududo. Das Dorf mit etwa 200 Haushalten, dessen Einwohner gr\u00f6\u00dftenteils aus Agro-Pastoralisten bestehen, ist voller Lob und purer, unb\u00e4ndiger Freude \u00fcber das, was mit wenigen Worten als \u2018ein lebloses Dorf, das wieder zum Leben erwacht ist\u2019 bezeichnet wird. Zusammen mit meinen Kollegen von ADRA International fuhr ich mehr als 120 Meilen (200 km), um dieses Dorf zu erreichen, wo das ADRA-Netzwerk die lokale Gemeinschaft mit Nothilfema\u00dfnahmen in den Bereichen Wasserversorgung, tier\u00e4rztliche Versorgung und zus\u00e4tzliche Viehf\u00fctterung unterst\u00fctzte.<\/p>\n<p>Wir rasten \u00fcber eine sandige Landschaft, und soweit das Auge reichte, sahen wir nichts als karges Gel\u00e4nde, bis wir auf ein kleines Dorf namens Hargududo stie\u00dfen. Im Dorf war nicht viel los; die \u00c4ltesten sa\u00dfen da und spielten das traditionelle Schachspiel, w\u00e4hrend die Kinder gem\u00e4chlich umherliefen. Als wir unser Auto am Stra\u00dfenrand anhielten, sahen wir sofort, wie die \u00c4ltesten z\u00fcgig auf uns zukamen, um uns zu empfangen, w\u00e4hrend die Kinder \u2013 voller neuer Lebensfreude und Energie \u2013 auf das Auto zuliefen und neugierig hineinschauten, um zu sehen, was sich darin befand.<\/p>\n<p>Gleich auf der anderen Stra\u00dfenseite stand ein kleines, offenes Strohdachhaus. Der Dorf\u00e4lteste f\u00fchrte uns dorthin, wo uns drei weitere \u00c4lteste herzlich begr\u00fc\u00dften. Innerhalb weniger Minuten gesellten sich Jugendliche, M\u00e4nner und einige Frauen zu uns in die kleine, aber sehr einladende Behausung. Wie es in dieser Gegend \u00fcblich ist, wurde der Boden vorbereitet, und alle setzten sich, gespannt darauf, zu erfahren, wie die Mission von ADRA in dieser Region aussehen w\u00fcrde. Innerhalb einer Minute wurde jedem von uns ein Glas mit hei\u00dfem somalischem Shaa (ges\u00fc\u00dfter Tee) serviert. Nach der Vorstellungsrunde wurde die Erkl\u00e4rung des ADRA-Teams zum Grund unseres Besuchs mit freundlichem Applaus quittiert.<\/p>\n<p>Die \u00c4ltesten waren voller Dankbarkeit f\u00fcr das, was ADRA f\u00fcr das Dorf tut \u2013 sie haucht einem Dorf, das schwere Zeiten durchlebte, neues Leben ein. Aufgrund der D\u00fcrre verlor die Gemeinde einen Gro\u00dfteil ihrer wirtschaftlichen Lebensgrundlage \u2013 das Vieh, insbesondere Ziegen. \u2019Unsere Frauen und Kinder waren geschw\u00e4cht, was sie zwang, in Fl\u00fcchtlingslager zu ziehen, um Nahrungsmittelhilfe zu erhalten. Das war eine sehr schmerzhafte Entscheidung, die wir treffen mussten, aber es war besser, als ihnen hier beim Leiden aufgrund von Nahrungs- und Wassermangel zuzusehen\u201c, f\u00fcgt ein \u00c4ltester mit traurigem und verzweifeltem Gesichtsausdruck hinzu.<\/p>\n<p>Zu dieser Zeit gestaltete sich die Suche nach Wasser und Weideland schwierig, da sich die benachbarten D\u00f6rfer noch nicht von der vorangegangenen D\u00fcrre erholt hatten. Die Familien machten sich auf den Weg, um Land zu suchen, das von der D\u00fcrre verschont geblieben war. Doch sobald sich herumsprach, dass ADRA in ihr Dorf gekommen war, kehrten dieselben Familien nach Hause zur\u00fcck. ADRA versorgte die Dorfbewohner mit Wasser f\u00fcr den Hausgebrauch und die Viehhaltung sowie mit Futter und medizinischer Versorgung f\u00fcr das Vieh.<\/p>\n<p>Der \u00c4lteste untermauerte seine Worte mit einem somalischen Sprichwort: \u201cWer so weit springen kann, wie ein Spazierstock lang ist, kann jede Situation meistern. Danke, ADRA, f\u00fcr eure freundliche Unterst\u00fctzung, und m\u00f6gen eure guten Taten auch weiterhin andere Menschen ber\u00fchren.\u201d Damit schloss er seine Rede und nahm einen letzten Schluck von seinem Shaa.<\/p>\n<p><em>Ihre Unterst\u00fctzung macht Erfolgsgeschichten wie diese m\u00f6glich. Wir danken Ihnen f\u00fcr Ihre anhaltenden Gebete und Ihre Beitr\u00e4ge.<\/em><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hannah Ndungu arbeitet als Notfallmanagement-Koordinatorin f\u00fcr das ADRA-Regionalb\u00fcro f\u00fcr Afrika. 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